Eagle-Weslake V12 TG1:

Der Eagle ist ein guter Allrounder. Er kann sowohl auf schnellen, als auch auf engen Kursen überzeugen. Vor allem die Kurvenlage ist lobend zu erwähnen.
In Monza kann ein guter Eagle Fahrer schnell gute Rundenzeiten erzielen. Hier müssen sich vor allem Lotus-Fahrer in Acht nehmen, da der Eagle in der Lage ist die MonzaGeraden herunterzuschiessen und die Kurven zu fressen.



1967 jagte der Eagle so durch Monaco:


Neu aufgelegt für GPL:


Historie 1967:

Fahrerwertung:

Dan Gurney (Platz 8)
Bruce McLaren

Teamwertung:
Eagle Weslake V12(Platz 7)

 

Im Jahr 1967 war der Eagle einer der schnellsten Wagen im Feld, aber unglücklicherweise war er auch einer der unzuverlässigsten. Bruce McLaren fuhr drei Rennen und zog sich dann aus dem Eagle Team zurück um sein heute noch erfolgreiches McLaren Team aufzubauen.
Der lange V12 Motor im Heck sorgte für eine gute Balance des Eagles. Dan Gurney im Front des Wagens konnte dies erfolgreich umsetzen.
Der Wagen war kraftvoll, und hatte etwa 400 PS. Zusammen mit den breiten Goodyear Reifen stellte der Eagle ein wundervolles Gesamtpaket dar.
Das einzige was diesen Eindruck beeinträchtigte war der lange Radstand und die Unzuverlässigkeit des Wagens.
Insgesamt war der Wagen für alle Strecken gut geeignet. Aber vor allem auf engen Strecken, wie beispielsweise Monaco, Nordschleife, usw.) konnte der Wagen überzeugen.
Gurney als einzig verbliebener Fahrer im Team konnte 1967 13 Punkte erreichen. So konnte er einen ersten Platz in Spa (Belgien) und einen dritten Platz (hinter den beiden Brabham) in Mosport (Canada) feiern.
Hätte das Team noch einen zweiten Fahrer gehabt, wäre es in der Kombination mit dem Weslake Motor sicherlich ein ernster Gegner für den Lotus/Crosworth geworden.