Regelwerk zur TH-GPL-Meisterschaft:

Da uns ja der Spaß am GPL-Fahren erhalten bleiben soll, soll ich hier kein umfassendes Regelwerk vorgestellt werden. Dennoch werden ein paar grundsätzliche Dinge vor dem ersten Rennen geklärt:

(Momentan beschränken sich die Regeln haupsächlich auf die Verfahrensweise bei Unfällen während der Rennen der TH-GPL-Meisterschaft)

 

1. Grundlagen
Es ist stets darauf zu achten sich fair gegenüber allen anderen Teilnehmern zu verhalten. (zur Ehre der Gentleman-Fahrer von 1967)

1.1 Qualifying und Rennen
Jedes gemeldete Tarnhorn kann an den angesetzten Rennen teilnehmen. Eine Teilnahme am Qualifying ist nicht Pflicht. Jedoch muß der Fahrer sich innerhalb der Qualifying-Zeit auf dem Server einfinden. Gestartet wird nach Reihenfolge des Qualifyings in der heute üblichen Startformation. (immer zwei Fahrer versetzt hintereinander)

1.2 Setups
Dem Fahrer ist die Wahl des Setups und der darin ermöglichten Einstellungsmöglichkeiten sowohl für das Qualifying, als auch für das Rennen freigestellt.

2. Verlassen der Strecke
Hat man die Strecke (druch Dreher, Verbremser, Unfall, usw.) verlassen ist stets darauf zu achten, bei der Rückkehr auf die Strecke niemanden zu behindern. Auch sollte beim erneuten Befahren der Strecke nicht die Ideallinie blockiert werden.

3. Technische Probleme
Das Fahrzeug ist sofort von der Ideallinie zu lenken, damit keine nachfolgenden Fahrer irritiert werden. Sobald das Fahrzeug zum Stillstand gekommen ist kann durch Shift + R (unbegrenzt oft) eine Reparatur vorgenommen werden. Zum erneuten Befahren der Strecke siehe Punkt 2.

4. Überrundungen
Kommt ein Fahrer in die Lage von anderen Fahrern überrundet zu werden, so wird ihm dies durch blaue Flaggen von den Streckenposten angezeigt. Hier sollte jeder Faher möglichst fair von der Ideallinie abweichen und so den schnelleren eine freie Fahrt gewähren.

5. Unfälle
5.1 Unfall ohne Beteiligung eines anderen Fahrers
Sollte eine Reparatur nötig sein, dann kann diese durch Shift + R vorgenommen werden. Zum erneuten Befahren der Strecke siehe Punkt 2.

5.2 Unfall mit Beteiligung eines anderen Fahrers
Verursacht ein Fahrer einen Unfall und sind ein oder mehrere andere Fahrer durch den Unfall zu Schaden gekommen, hat der Unfallverursacher sich folgendermassen zu verhalten:

- der Unfallverursacher fährt nachdem alle betroffenen Fahrer etwaige Reparaturen vorgenommen haben, hinter dem letzten Unfallopfer los (es soll verhindert werden, dass sich einzelne Fahrer durchs Feld boxen) --> ein Vorbeilassen der Unfallopfer führt dazu, dass alle weiteren Strafmaßnahmen fallengelassen werden. Nur wenn ein Fahrer häufig durch verursachte Unfälle auffällt kann hier über weitere Maßnahmen entschieden werden.
- läßt der Unfallverursacher die Unfallopfer nicht vorbei, wird er am Ende des Rennens mit einer Zeitstrafe von 20 Sekunden belegt. (Diese wird auf die erreichte Rennzeit addiert)
- ist nicht klar ersichtlich welcher Fahrer den Unfall verursacht hat, sollten sowohl Unfallopfer, als auch Unfallverursacher normal weiterfahren. Nach Beendigung des Rennens wird dann ein Schiedsgericht (bestehend aus zwei unbeteiligten Fahrern) die Situation anhand des Replays sichten. War die Schuld am Unfall auch nach Meinung des Schiedsgerichts für den Unfallverursacher nicht einwandfrei zu erkennen, wird ein Strafmaß von 10 Sekunden für den Unfallverursacher verhängt. Hätte der Unfallverursacher auch während des Rennens seine Schuld am Unfall erkennen müssen, dann wird eine Strafe von 20 Sekunden verhängt.

5.3 Unfall direkt nach dem Start
Verursacht ein Fahrer einen Unfall direkt nach dem Start (auf der Strecke von Startlinie bis Kurve Eins (turn one)), hat der Unfallverursacher sich folgendermassen zu verhalten:

- der Unfallverursacher muß am Ende der ersten Runde eine Stop and Go Strafe in der Box absitzen (Räder müssen kurz stehen)
- tritt der Unfallverursacher die Stop and Go Strafe nicht an, wird er am Ende des Rennens mit einer Zeitstrafe von 40 Sekunden belegt (Diese wird auf die erreichte Rennzeit addiert)
- ist nicht klar ersichtlich, welcher Fahrer den Unfall verursacht hat, sollten sowohl Unfallopfer, als auch Unfallverursacher normal weiterfahren. Nach Beendigung des Rennens wird dann ein Schiedsgericht (bestehend aus zwei unbeteiligten Fahrern) die Situation anhand des Replays sichten.War die Schuld am Unfall auch nach Meinung des Schiedsgerichts für den Unfallverursacher nicht einwandfrei zu erkennen, wird ein Strafmaß von 20 Sekunden für den Unfallverursacher verhängt. Hätte der Unfallverursacher auch während des Rennens seine Schuld am Unfall erkennen müssen, dann wird eine Strafe von 40 Sekunden verhängt.

5.4 Anfahrt auf einen Unfall
Fährt ein unbeteiligter Fahrer auf einen Unfall zu, wird ihm dieses von den Streckenposten mittels gelber Flaggen signalisiert. Der Fahrer sollte besonnen den Unfall durchfahren und nicht mit voller Geschwindigkeit Nachfolgeunfälle provozieren. Sollte es zu Nachfolgeunfällen kommen, gelten die unter Punkt 5.2 beschriebenen Verhaltensweisen und Strafmasse

6. Beschwerden
Grundsätzlich kann jeder teilnehmende Fahrer direkt nach dem Rennen Beschwerden
äußern. Diese werden anhand des Replay analysiert. Ein mögliches Strafmaß wird durch das Schiedsgericht individuell festgelegt.


Die obigen Regeln stellen den momentanen Umfang der Regeln zur internen TH-GPL-Meisterschaft dar.

Natürlich sind jederzeit Ergänzungen, Veränderungen oder Streichungen möglich. Das aber nur nach Absprache untereinander...